Depressionen im Reitsport: Wenn die Seele blutet

(Foto: Mitch Hodge/Unsplash)

Reiter sind gesund und fit – sie verletzen sich höchstens einmal bei einem Sturz oder im Umgang mit dem Pferd. So ist die weitgehende Meinung von Außenstehenden, wenn sie fröhliche Reiter bei einem Ausritt antreffen oder stolze Turnierfotos mit bunten Schleifen in den Social-Media-Kanälen gepostet werden. Innerhalb der (Reit-)sportszene weiß man aber durchaus, dass es neben Prellungen und Knochenbrüchen auch noch wesentlich andere verletzbare Stellen gibt: die Psyche.

 

Aus einer großen bundesweiten Studie ist bekannt, dass fast die Hälfte (43%) der Deutschen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens an eine psychische Erkrankung erleiden. Auch Sportler sind hiervon nicht ausgeschlossen. Es ist wichtig, dass die Erkrankung adäquat diagnostiziert und behandelt wird. Sport ist Bewegung und Bewegung hilft bei psychischen Erkrankungen – aber schützt Bewegung auch vor einer Depression?

Eine Depression tritt meist unerwartet und spontan auf. Ihr Auftreten hängt oft mit Stressoren zusammen wie Konflikte in Beruf und Familie, Schlafmangel, aber auch Leistungsdruck und übertriebener Ehrgeiz – um nur einige Beispiele anzuführen.

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