Den Weg für die Champions ebnen

Fotos: Andrea Zachrau

Er ist einer der bekanntesten Pferdetrainer der Welt: Der Amerikaner Monty Roberts wurde als „Pferdeflüsterer“ durch seine Join-Up-Methode bekannt. Das ganze Jahr über reist er um den Erde, arbeitet u.a. für die Queen in England und wurde von ihr auch zum Ritter geschlagen. Das reitsport MAGAZIN hat dem 83-Jährigen bei seiner Arbeit mit den jungen Pferden auf dem Sottrumer Vollblut-Gestüt Fährhof über die Schulter geschaut.

Unruhig läuft der junge Vollbluthengst Runde um Runde im Round Pen. Immer wieder schaut er nach oben zu den Zuschauern, die ihn neugierig beobachten. Gleichzeitig behält er den Mann in der Mitte des Longierrings im Auge. Monty Roberts treibt den Hengst voran. Nicht etwa mit einer Peitsche. „Ich kann ihn mit meinem Blick beschleunigen“, erklärt der 83-jährige in der Trainingszentrale der Sottrumer Stiftung Gestüt Fährhof. Das Prinzip ist einfach: „Wenn ich ihm direkt in die Augen schaue oder meine Faust öffne, wird er schneller.“ Wenn er jedoch den Blick auf seine Schulter senke, oder ihm gar den Rücken zuwende, sei das wie eine Einladung. Dann könne sich der junge Vollblüter selbst aussuchen, ob er den Mann in der Mitte kennen lernen will oder nicht.

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