Vom „Place to be“ zum Zaubergut

Foto: Engelke

Beim sechsten Bettenröder Herbstturnier vom 22. bis 24. September 2017 ging für Josephin Nestler (genannt Josi) nach über neun Jahren Tätigkeit die Zeit als Angestellte Pferdewirtschaftsmeisterin beim Hof Bettenrode zu Ende. Sämtliche Reitschüler, Einsteller und Freunde hatten sich neben einer gemeinsamen Quadrillenaufführung weitere Andenken überlegt und es kullerten viele Tränen. Nach dem Spruch „jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, ist es nun das „Zauber“-Gut Seedorf, wo sich Josephin Nestler gemeinsam mit der ehemaligen Jugendwartin des Reitvereins Bettenrode, Anne Christine Gaedecke, zum Oktober 2017 selbstständig gemacht hat. Eine enge Kooperation zum Hof Bettenrode und mit Philipp Hess soll dennoch weiterhin bestehen.

Die 30-jährige Josi kommt ursprünglich aus Potsdam, hat später als Jugendliche einige Jahre in Hohenhameln bei Peine gelebt, bis sie im Alter von 16 ihre Lehre als Pferdewirtin bei Ludwig Hecke in Settmarshausen bei Göttingen begonnen hat. Bereits in der Schulzeit verbrachte sie jede freie Minute im Stall. „Sogar in den Pausenzeiten“ betont sie. In den Ferien wurden dann Praktika in verschiedenen Ställen, wie bei Hendrik Gäbel in Nesselröden, beim Gestüt Hämelschenburg und beim Hof Kasselmann gemacht. Schon bald stand der Wunsch nach einer Pferdewirtausbildung fest. Die damalige Auszubildende im Reitverein Hohenhameln, Dimitra Martens, war für Josi ein besonderes Vorbild. Durch die Verbindung mit Dimitra Martens entstand beim Landesturnier in Hannover der Kontakt zu Ludwig Hecke, wo sie später ihre Ausbildung zur Pferdewirtin absolvieren konnte.

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