Winterarbeit Serie: Rittigkeit ist das A & O

Im Winter werden die Grundlagen eines Vielseitigkeitspferdes für die Saison gelegt. In unserer neuen Serie gibt Olympiareiterin Julia Krajewski Tipps für die Winterarbeit.

Die Besonderheit in der Arbeit mit Vielseitigkeitspferden liegt darin, dass nur im Sommer Saison ist. Im Winter gibt es keine Vielseitigkeitsturniere. "Die dressurmäßige Arbeit und normales Springtraining stehen im Winter im Fokus - und soweit es das Wetter zulässt, sind wir auch viel im Gelände unterwegs, meist zwei Mal die Woche, um die Grundfitness für den Sommer vorzubereiten", erklärt Julia Krajewski. Doch neben diesen Grundtrainingseinheiten Dressur, Springen und der Arbeit im Gelände sollten Vielseitigkeitsreiter auch immer wieder spezielles Springtraining für Vielseitigkeitspferde einbauen. In der ersten von vier Folgen zur Winterarbeit geht die Kaderreiterin auf eben dieses Training ein, um die Pferde auf die besonderen Anforderungen im Gelände vorzubereiten. Die technischen Anforderungen, die Rittigkeit und die Linienführungen sollen speziell trainiert werden. "Das Wichtigste beim Vielseitigkeitspferd ist es nämlich, dass es rittig ist und die Aufgaben gelassen absolviert", so Krajewski. "Das Pferd muss auf den Reiter hören, soll aber gleichzeitig mitdenken und den nächsten Sprung suchen. Dazu lass ich die Pferde immer wieder andere Linien absolvieren." Dabei kommt es gar nicht auf besonders hohe Sprünge an. Wichtiger ist es, dass die Pferde die Sprünge unaufgeregt überwinden.

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