Blickpunkt: Der neue Röntgenleitfaden

Fotos: Equipics

Hat das Pferd Röntgenklasse I, II oder III? Mit diesem Bewertungssystem ist es nun endgültig vorbei, denn die bisherigen Röntgenklassen wurden abgeschafft. Im neuen Röntgen-Leitfaden für Pferde gibt es ab 2018 nur noch zwei vom Normalzustand abweichende Befundgruppen – und nur eine davon gilt als Risiko. Damit soll eine mögliche Abqualifizierung von Pferden beendet werden.

Jetzt ist Schluss mit den Schulnoten. Denn durch die bisher üblichen Röntgenklassen, die in den letzten zehn Jahren bei jeder Ankaufsuntersuchung gegolten haben, hat sich nach Ansicht der Röntgenkommission der Gesellschaft für Pferdemedizin (GPM) der Schwerpunkt bei der Pferdebeurteilung zu sehr auf die Röntgenbefunde verlagert. Die Folge: Viele Pferde wurden unnötig abqualifiziert. Deshalb hat die GPM ihren Röntgen-Leitfaden überarbeitet. Ein wichtiges Ziel der Neuauflage: Die klinische Untersuchung soll nun zum wichtigsten Teil der Ankaufsuntersuchung werden. „Denn gerade diese ist die wichtigste Grundlage zur Beurteilung der aktuellen körperlichen Verfassung des Pferdes“, erklärt Prof. Dr. Karsten Feige, Präsident der GPM und Direktor der Klinik für Pferde der Tierärztlichen Hochschule in Hannover.

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