Re-Start in Bremen: Hochkarätiges Springturnier in Oberneuland

 28. bis 30. Mai 2021, Oberneuland  Newsletter, Veranstaltungen

Rolf-Göran Bengtsson auf Ermindo W 2019 in Bremen-Oberneuland. (Foto: RC Rosenbusch / ACP Fotografie Andreas Pantel)

Nach einem Jahr Pause durch die Corona-Pandemie soll das traditionelle große Springturnier des RC Rosenbusch Oberneuland wieder stattfinden. Am letzten Mai-Wochenende werden sich um die 200 Reiterinnen und Reiter aus dem gesamten Bundesgebiet auf der idyllischen Anlage der Familie Forkert treffen, um ihre Pferde unter besten Bedingungen vorzustellen. „Es tat uns in der Seele weh, unser Turnier vergangenes Jahr absagen zu müssen“, sagt Mit-Veranstalter Hergen Forkert. „Nun, mit den Erfahrungen der Pandemie, sind wir überzeugt, ein für alle Teilnehmer sicheres und trotzdem schönes Turnier auf die Beine stellen zu können.“

 

Vom Nachwuchs bis zu den Profis

 

Das Turnier des RC Rosenbusch Oberneuland ist das größte im Land Bremen und wartet mit einer Reihe an attraktiven und anspruchsvollen Prüfungen auf. Kein Wunder, dass regelmäßig national und international erfolgreiche Reiterinnen und Reiter den Weg nach Bremen finden. So startete beim letzten Turnier 2019 der schwedische Ausnahmereiter Rolf-Göran Bengtsson in Bremen. Er  konnte auf Ermindo W gleich den Sieg im Großen Preis und im Championat mitnehmen. Auch Sandra Auffahrth, mehrfache Medaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen, oder Meredith Michaels-Beerbaum und Markus Beerbaum sind in den vergangenen Jahren in Bremen an den Start gegangen. Dazu zählen erfolgreiche Reiter wie Carsten Otto-Nagel oder Hendrik Sosath zu den Stammgästen.

Auch in diesem Jahr wird der Große Preis von Bremen-Oberneuland am Sonntag der Höhepunkt des viertägigen Turniers sein. Das S***-Springen mit Stechen ist mit 10.000 Euro dotiert. Doch schon am Samstag ist absoluter Spitzensport angesagt. Dann wird in einem S**-Springen das Championat von Oberneuland ausgetragen, bevor am Abend das Speed Derby für die Liebhaber der Naturhindernisse stattfindet. Da das deutsche Springderby in Hamburg Klein-Flottbek in diesem Jahr auf August verschoben wurde, können hier alle Freunde der speziellen Hindernisse zumindest einen Hauch von Derby-Feeling mitnehmen.

 

Ein Hauch von Derby-Feeling

 

Doch auch für die Nachwuchsreiter, die Amateure und die jungen Pferde gibt es spezielle Prüfungen. Von E- bis S-Springen ist alles dabei und dazu macht der Amateur Springreiter Club erneut in Bremen Station. Die Springserie des Clubs findet auf ausgewählten Veranstaltungen statt und bietet für Nicht-Profireiter die Chance, sich bei besten Bedingungen miteinander zu messen. Die 25 erfolgreichsten Reiter-Pferd-Paare der Serie qualifizieren sich für das große Finale im Herbst.

„Uns ist es wichtig, für möglichst viele Sportler passende Prüfungen im Programm zu haben. Gerade nach diesem schwierigen Jahr der Pandemie freuen wir uns, wenn wir auch Nachwuchsreitern und Amateuren aus der Region tolle Bedingungen bieten können“, sagt Jörn Forkert, Vorsitzender des RC Rosenbusch Oberneuland.

Das Turnier auf der Anlage der Familie Forkert ist bekannt für seine tollen Bedingungen, wie dem Ebbe-Flut-Abreiteplatz, dem gepflegten Rasenplatz für die Prüfungen und einem schönen Ambiente mitten in den Bremer Wümmewiesen. Die Veranstalter geben sich die größte Mühe, allen Gästen den Aufenthalt so unbeschwert wie möglich zu machen. „Unser Caterer arbeitet bereits an einem Konzept, das eine schöne Zeit beim Essen beinhaltet, trotz Abstands- und Hygieneregeln“, erzählt Mit-Veranstalter Marten Forkert.

In den vergangenen Jahren kam rund 5.000 Menschen an den vier Tagen nach Bremen-Oberneuland. Ob auch in diesem Jahr Zuschauer bei dem Open-Air-Turnier zugelassen werden, steht noch nicht fest. „Wir hoffen für unser Turnier einfach das Beste und gehen mit Optimismus in die Planungen“, so Marten Forkert. (ms)

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