Zum Turnierplatz

Turnierreiter kennen es nur zu gut: Kaum auf dem Turnierplatz angekommen, herrscht Hektik. Wann bin ich dran? Wo ist der Abreiteplatz und wo findet die Prüfung statt? Da Zeit gerade auf dem Turnier oft Mangelware ist, sollten die wichtigsten Ausrüstungsteile nicht nur gut verstaut, sondern auch immer griffbereit sein.

„Turniertrottel“ darf sich so manch‘ ein Begleiter nennen, der dem Reiter während des Turniers zur Hand geht. Ob es darum geht, den Sattel zu bringen, das Pferd festzuhalten oder die vergessene Gerte zu holen: „TT“ sind unerlässlich. Doch auch einige Produkte können auf dem Turnier hilfreich sein. Idealerweise nehmen sie nicht viel Transportfläche in Anspruch, bieten aber jede Menge Stauraum. Dazu gehört beispielsweise der Turnier-Trolley Velino. Entwickelt wurde er Nicole Rister, gemeinsam mit Steven Bohlsen gründete sie eigens dafür ein kleines Unternehmen, die Velino GbR. Die Idee entstand, als sich die Reiterin einmal wieder darüber ärgerte, wie viele Gänge nötig waren, um alle Reitutensilien von A nach B zu bekommen. Also entwickelte sie den Trolley, in dem sich alles Nötige im Handumdrehen verstauen lässt: Er verfügt im vorderen Bereich über vier geräumige Fächer, in denen alles wichtige Putzzubehör ebenso Platz findet wie Sporen oder Reithandschuhe. Jedes Fach verfügt über einen eigenen Reißverschluss und schützt den Inhalt so vor Schmutz oder Regen. Im länglichen Einschub an den Seiten kann die Gerte untergebracht werden, im hinteren Bereich befindet sich eine abnehmbare und verschließbare Tasche für Jacketts oder Blusen. Mit den Maßen 105,5 x 51,2 x 32 Zentimeter findet der Trolley problemlos Platz in der mobilen Sattelkammer des Anhängers oder im Zugfahrzeug. „Er ist wirklich eine echte Erleichterung, ich habe alles sofort griffbereit“, urteilte RM-Testerin Kadia Knabbe, die in Dressurprüfungen bis zur Klasse S* erfolgreich startet. Selbst, wenn einmal kein Helfer dabei ist, kann der Reiter den Trolley ohne Probleme mit sich führen, auch wenn er an der anderen Hand das Pferd hat – vorausgesetzt natürlich, dass es bereits an das Turnierutensil gewöhnt ist. Übrigens wurde auch die Bereifung durchdacht: Der praktische Helfer lässt sich auch problemlos durch tieferen Boden bewegen.

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