Wellness-Programm fürs Pferd

Pferdepflege gehört zum Stallalltag, über glänzendes Fell und einen stattlichen Schweif freut sich jeder Reiter. Die Spitzenpferde auf internationalem Parkett sehen meist besonders schick aus. Wie machen ihre Pfleger das? Spezielle Handgriffe, Tipps und Tricks – eine Umfrage von RM-Mitarbeiterin Laura Becker.

 Susanne Schlimpert (André Thieme)

„Generell gehört zur Pflege auch die Beziehung zum Pferd. Ich bin für das Pferd die Bezugsperson, es hat Vertrauen, wenn wir unterwegs sind. Dadurch fühlt es sich wohl – und das strahlt es dann auch aus. Das Fell wird gestriegelt und gebürstet. Am Schluss gehe ich mit einem Staublappen darüber, damit es schön glänzt. Das Gesicht, die Augen und die Nüstern reinige ich mit einem Feuchttuch. Den Schweif sprühe ich erst gut mit Schweifspray ein, dann halte ich ihn im oberen Teil fest und bürste ihn dann durch. So gehen kaum Haare verloren. Die Mähne schneide ich meistens. Wenn sie dick ist und auf beide Seiten des Pferdehalses fällt, wird sie verzogen. Vor einem Turnier wasche ich das Pferd zuhause, damit ich das nicht während der Veranstaltung machen muss. Für unsere Schimmel benutze ich entweder ein spezielles lilafarbenes Schimmelshampoo oder aber auch Waschmittel für Buntwäsche – das funktioniert genauso gut. Die Schimmel-Devise für unterwegs oder zwischendurch ist: Viel Wasser hilft immer. Auf Turnieren misten wir die Boxen mehrmals täglich, dann bleiben die Pferde meist sauber.“

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