Pferderettung

Gut gerüstet für den Notfall. Für Pferdebesitzer und Rettungskräfte ist es gleichermaßen ein Horrorszenario: Ein Pferd stürzt im Gelände und kann nicht mehr aus eigenen Kräften aufstehen. Das Tier muss schnellstmöglich geborgen werden. Aber wie?

Das zeigte der österreichische Veterinär und Großtierrettungsspezialist Dr. Christoph Peterbauer bei einem „Animal-Rescue“-Lehrgang an der Tierklinik Isernhagen. „Oftmals dauern Rettungsaktionen von Pferden unnötig lange“, sagte der Experte, der als Veterinäranästhesist an der Veterinärmedizinischen Universität Wien tätig ist und sich in England zum Animal Rescue Specialist ausbilden ließ. Seit einigen Jahren bietet er Workshops in technischer und strategischer Großtierrettung an und stellt fest: „Die Rettungskräfte wissen meist nur sehr wenig vom Verhalten des Pferdes, auch in der Ausbildung von Tierärzten kommt die Tierrettung häufig zu kurz. Und so geraten die Helfer schnell selbst in Gefahr.“ Ein Pferd, das bei Bewusstsein ist, aber nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen kann, ist zumeist panisch. Es schlägt mit den Hufen und mit dem Kopf oder versucht, sich aufzubäumen. Für Menschen, die sich dicht bei dem Pferd aufhalten, besteht Lebensgefahr.

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