Nachwuchsförderung mal anders

Vielerorts haben Reitvereine und Betriebe dieselben Probleme: Mitgliederzahlen nehmen ab und auch das Interesse an Kinderreitstunden wird weniger. Das, obwohl gerade der Pferdesport großes Potenzial in sich birgt: Studien beweisen, dass der Kontakt zum Pferd sich positiv auf die Entwicklung von Kindern auswirkt.

Erst kürzlich gründete sich in Deutschland ein Verein, der ein durchaus großes Ziel verfolgt: „Pferde für unsere Kinder“ hat sich vorgenommen, dass in zehn Jahren jedes Kind in Deutschland die Möglichkeit haben soll, in seiner persönlichen Entwicklung durch den positiven Einfluss des Pferdes unterstützt zu werden. Zu den Initiatoren des gemeinnützigen Vereins gehören Frank Henning, Veranstalter von Reitsport-Lehrserien, Turnierveranstalter Volker Wulff, Gestütsinhaber Thomas Casper, Dr. Christina Münch vom HorseFuturePanel, und Georg Ettwig, Leiter der FN-Abteilung Marketing und Kommunikation. „In den vergangenen Jahren kamen immer wieder Diskussionen auf, wie sich das Image des Reitsports verbessern lässt“, berichtet Dr. Christina Münch, geschäftsführende Gesellschafterin des Marktforschungsunternehmens HorseFuturePanel. „Natürlich gibt es schon einige super funktionierende Betriebe mit Vorbildfunktion, die Nachwuchsarbeit vorbildlich betreiben. Leider sind das zurzeit aber noch Einzelfälle.“ Daher musste ein Gesamtkonzept her, das dafür sorgt, dass noch mehr Kindern der Kontakt zum Pferd ermöglicht wird. „Dabei geht es gar nicht unbedingt ums Reiten an sich, sondern vielmehr um den Umgang mit den Ponys“, betont die Mitinitiatorin. „Es sind die emotionalen Momente, die wichtig sind und gefördert werden sollten.“

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