Springlehrgang des BPSV Lüneburg in Schneverdingen-Schultenwede

 Verbände

Symbolfoto

Schneverdingen. Zum wiederholten Mal war der Bezirkspferdesportverband Lüneburger Heide Gast auf der großzügigen, lichtdurchfluteten Reitanlage von Rene Prendel in Schneverdingen-Schultenwede. Dort führte der Verband am ersten Februarwochenende im Rahmen der Nachwuchsförderung seinen alljährlichen zweitägigen Springlehrgang durch, zu dem die jungen Reiter und Reiterinnen kostenfrei eingeladen waren, die in der vorausgehenden Saison durch Erfolge und Talent auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Dazu gehörten diesmal in den Ponygrupppen Juli Endrikat (RFV Bad Bevensen), Marit Leichtmann(RFV Bad Bodenteich), Anna Kieselack (RFV Lucie), Tom Meier (PZRV Luhmühlen), Nele-Antonia Bendt (RFV Estetal), Lykke Hoffmann (RFV Echem-Scharnebeck), bei den Children und Junioren auf Großpferden Josephine von Scheffer (RFSP Sieversen), Lilly Carlotta Kinner (RFV Clenze), Kim-Sarah Haupt (RFV Auetal), Marie Elisa Schreiner (RFV Dannenberg), Luna Schwarze (PSG An der Heide), Lotta Riekmann (RFV Echem-Scharnebeck), Lina Thönes (PSG Nienhagen), Ann-Kathrin Junker (RuF Eicklingen), Maja Sophie Sorge (PZRV Luhmühlen), sowie Lene Bubke (RV Alvern), und die Geschwister Cordula und Luisa Barthold, (RFV Echem-Scharnebeck).

Am ersten Tag galt es, unter der Ausbildungsanleitung von Rene Prendel viele lösende Aufgaben zu absolvieren, „um den Rücken hoch zu bekommen“, wie es der Ausbilder bildhaft formulierte. Dabei halfen Gymnastikreihen auf gerader und gebogener Linie mit vielen Handwechseln in vielfältiger Kombination der Hindernisse. Zum Schluss konnte man Ponys und Pferde beobachten, die sich wohlig abwärts dehnten bei verbesserter Rückentätigkeit. Diesen Eindruck nahm auch der Verbandstrainer Springen (Ponys/ Children) Heinfried Simon mit, der einen ganzen Tag dem Training beiwohnte.

Am zweiten Lehrgangstag stand das Parcoursspringen auf dem Programm mit den unterschiedlichsten Anforderungen, denen der Springreiter im Parcours begegnet. Bei der klotzigen Mauer, dem Wassersprung, der Triplebarre, der dreifachen Kombination und einer kniffligen kurzen Distanz wurde das Können und Vertrauen von Reiter und Pferd abgefragt. Dabei betonte Ausbilder Hans-Joachim Giebel immer wieder die Notwendigkeit, den Parcours bezüglich Linien und Distanzen zu analysieren und sich für die Bewältigung der Aufgabe ein Konzept zurechtzulegen, anstatt nur unbekümmert drauf los zu reiten. So erhielten die Lehrgangsteilnehmer neben der Auswertung ihrer Leistungen im Parcours zusätzlich wertvolle Hinweise und praktische Kniffe für kommende, vergleichbare Situationen. Das bestätigte auch stellvertretend für alle die Mutter einer jungen Teilnehmerin: „Für meine Tochter haben die beiden Ausbilder einige gute Tipps geben können. Was toll war, dass sich beide sehr viel Zeit für jeden einzelnen Teilnehmer des Lehrgangs genommen haben. Auch die gemeinsame Analyse der eigenen und auch der Ritte der anderen Reiterinnen war interessant. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt!“

Zum Schluß dankte der Vorsitzende des Bezirkes, Horst-Axel Ahrens, Rene Prendel für die Bereitstellung der herrlichen Reithalle und die kameradschaftliche Unterstützung , in der auch die Möglichkeit zum Aufwärmen zwischendurch im Reiterkasino und die Bereitstellung von „Speis und Trank“ nicht zu kurz kamen.

Verfasst von Pferdesportverband Hannover e.V. am <time datetime="2019-02-07">07. Februar 2019</time>.

(psvhannover-aktuell)

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