Hindernisbau im Parcours und Gelände

Sie haben nicht nur ein gutes Augenmaß, sondern auch ein gutes Gespür für Pferd und Reiter: Mit der Arbeit der Parcourschefs steht und fällt der Erfolg überm Hindernis. Welche Kniffe und Tricks es beim Hindernisbau zu beachten gilt und wie ein idealer Trainingsparcours aussehen sollte, verraten die international tätigen Parcours-Experten Christian Zehe und Hans-Werner Sattler.

In Luhmühlen entsteht er gerade, der ideale Trainingsparcours für Vielseitigkeits- und Jagdreiter. Die Fläche von 2,2 Hektar wird dabei effektiv ausgenutzt: Auf dem Sandboden entstehen ein Teichkomplex, ein Coffin, eine Sunken Road, ein Billard und mehrere Gräben in unterschiedlichen Breiten. Die Hindernisse werden so angelegt, dass an ihnen sowohl Military-Einsteiger als auch Profis optimal trainieren können.
„Ein solches Gelände ist schon eine Besonderheit“, sagt Geländedesigner Christian Zehe aus Sanitz, der das Ausbildungszentrum Luhmühlen (AZL) sowohl bei der Planung als auch bei der Ausführung unterstützte und bereits auf World Cups als Parcourschef fungierte. Die Herausforderung in Luhmühlen sei gewesen, auf der relativ schmalen Fläche möglichst effektiv die verschiedensten Hindernisse zu platzieren, um ein abwechslungsreiches Training für alle Leistungsklassen gewährleisten zu können. „Wir wollten, dass sowohl für ein E-Pferd als auch für ein Drei-Sterne-Pferd ein guter Trainingseffekt erreicht werden kann“, erklärt Zehe. Der Parcours ist so angelegt, dass jeder Sprung von mehreren Seiten angeritten werden kann. „Das wichtigste Hindernis auf einem Trainingsparcours ist für mich das Wasser mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, was Ein- und Aussprung angeht“, betont der Parcours-Designer.

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