Hoffnung für Headshaker?

Headshaking ist schwer zu behandeln. Elektrostimulation könnte da eine Perspektive sein. In Bristol wurde diese neue Behandlungsmethode nun erfolgreich getestet.Perkutane elektrische Nervenstiumulation (PENS) könnte laut der Untersuchung an der University of Bristol Headshakern helfen.

Etwa Prozent aller Headshaker leiden an einer Überempfindlichkeit oder einer Schädigung des Gesichtsnervs (Trigeminusnerv). Pferde, die an Trigeminusneuralgie leiden, haben nicht nur starke Schmerzen, sondern sind oft auch nicht mehr reitbar. „Das grundlegende Problem bei dieser Erkrankung ist, dass die Reizschwelle für die Stimulation des Nervs drastisch herabgesetzt ist“, erklärt Dr. Christian Bingold von der Pferdeklinik Großostheim. „Das heißt, ein Stimulus bzw. ein Ereignis, das im Normalfall noch lange nicht zur Reizung des Nervs führt, löst sofort einen völlig übertriebenen Superreiz aus, der dann vom Gehirn als Schmerzsignal empfunden wird.“ Auslöser sind ganz alltägliche Reize durch Licht, Wind, Kälte, Staub oder Regentropfen. Bei gut der Hälfte aller Headshaker verstärken sich die Symptome bei Sonneneinstrahlung. Deshalb treten die Symptome vermehrt im Frühjahr und Sommer auf.

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