Gesundheits ABC - Herbst

Auch wenn man derzeit nicht daran denken mag: In wenigen Wochen ist offizieller Herbstanfang, die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Damit das Pferd trotz Regen, Eis und Schnee fit durch den Winter kommt, ist Gesundheitsprophylaxe angezeigt. Worauf in den kommenden Monaten geachtet werden sollte, hat rm-Autorin Andrea Zachrau in unserem Gesundheits-ABC zusammengetragen – von A wie Atemwegserkrankungen bis Z wie Zugluft.

A

Atemwegserkrankungen

Husten kann viele Gründe haben. Er kann durch Staub und trockene Luft ebenso ausgelöst werden wie durch Ammoniakbelastungen oder Allergien. Aber auch Infektionskrankheiten und von Schimmelpilzen befallenes Futter führen zu Atemwegserkrankungen. Im Spätherbst und Winter sind die Schleimhäute des Atemtrakts nahezu ausschließlich der zu trockenen und oft belasteten Luft des Stalls und der Reithalle ausgesetzt. Die Schleimhäute können sich nur sehr wenig an der frischen Luft regenerieren und so kommt es besonders in dieser Jahreszeit schnell zu einer Atemwegserkrankung. Sowohl für Bakterien als auch für Viren ist es ein Leichtes, sich im Körper festzusetzen. Hustende Pferde sollten aufmerksam beobachtet werden, das Hinzuziehen eines Tierarztes ist immer angezeigt.

 

 

Abwehrkräfte

Um die Abwehrkräfte für den bevorstehen Winter zu stärken, muss das Darmmilieu verbessert werden, da es gemeinsam mit den Entgiftungsorganen Leber und Nieren für ein gut funktionierendes Immunsystem verantwortlich ist. Viel Bewegung in frischer Luft erhalten die Abwehr und den Darm aktiv und damit das Pferd gesund. Heilkräuter wie Brennnessel, Sonnenhut, Grüner Tee, Hagebutte, Obstessig u.a. steigern die Abwehrkräfte und versorgen das Pferd zusätzlich mit Vitaminen und Mineralstoffen. Akupressur kann die Widerstandskraft ebenfalls steigern.

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