Fliegen-Alarm

Insekten schwirren immer und überall – vor allem im Sommer. Bislang wurde knapp eine Million Insekten wissenschaftlich beschrieben. Alle Jahre wieder erleben Pferdebesitzer und Reiter darum wohl fast selbstverständlich dasselbe naheliegende, aber nicht weniger leidige und leidvolle Problem: Kaum wird es angenehm warm, surrt es auch schon um die Köpfe. Nicht sehr angenehm und vor allem zudem krankheits- und allergieauslösend. Doch wie kann man am besten Abhilfe schaffen? RM-Autorin Alexandra Koch berichtet über Naturheilkunde, konventionelle effektive Mittel und neue Möglichkeiten.

Zur mechanischen Insektenabwehr gehören Masken und Decken. Am sinnvollsten ist der Einsatz einer Gesichtsmaske, welche das komplette Pferdegesicht mit einem feinen Netz bedeckt. So bleibt auch der besonders empfindliche Nasenbereich neben den Augen und Ohren frei von Insekten. Jedoch tun „Ohr+Auge-Masken“ ebenfalls bereits gute Dienste und verhindern beispielsweise die eitrige Bindehautentzündung, welche durch Fliegen ausgelöst werden kann. Achten sollte der Pferdehalter, dass die Maske dicht schließt, dabei jedoch leicht ist und Ohren- und Augenbereich schützt. Auch Sonnenbrand wird verhindert und die Augen sind auf der Weide vor Staub und Sonne geschützt. Zudem wurde der positive Einfluss auf Headshaker bereits beobachtet. Einen Nachteil haben die Masken allerdings: Der Gesichtsausdruck der Pferde bleibt den Artgenossen verborgen. Eine sehr wichtige Option für die Kommunikation ist daher eingeschränkt. Wessen Pferd die Gesichtsmaske nicht akzeptiert, der kann auf Stirnfransen zurückgreifen. Diese sollten vor allem den empfindlichen Nasenbereich abdecken, selbstgemachte Stirnfransen-Bänder können in der gewünschten Länge zugeschnitten werden und wer ans Ende noch Knötchen bastelt, verscheucht das lästige Getier auf höchst einfache, aber effektive Weise.

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