Blickpunkt: Augen auf bei der Wahl des Rentnerplatzes

Fotos: Würzburg

Wie bei uns Menschen kommen auch bei Pferden mit dem Alter die Zipperlein. Alte Pferde sind oft nicht mehr oder nur noch eingeschränkt reitbar. Zu diesem Zeitpunkt entscheiden sich viele Pferdebesitzer, ihre treuen Gefährten als sogenannte Beistellpferde abzugeben.  Den richtigen Rentnerplatz zu finden ist jedoch gar nicht so einfach und oftmals klaffen die in Aussicht gestellten Gegebenheiten und die Realität weit auseinander. Schlimmstenfalls läuft man Gefahr, einem Kriminellen auf den Leim zu gehen.

Viele Pferdebesitzer streben einen Eigentümerwechsel an, damit sie von sämtlichen Kosten und nicht zuletzt auch der Verantwortung befreit sind. Doch leider tummeln sich unter denjenigen, die Beistellpferde aufnehmen, auch immer wieder schwarze Schafe. Diese sind ausschließlich darauf bedacht, möglichst viel Profit aus den Tieren zu schlagen, die eigentlich einen glücklichen Lebensabend bei ihnen hätten verbringen sollen. Und so endet mancher Rentner als Wanderpokal oder geht als Schlachtpferd ins Ausland. Doch wie kann man sich vor bösen Überraschungen schützen? Ansehen tut man den Betrügern ihre niederen Absichten wahrscheinlich nicht, denn sonst würden nicht immer wieder Pferdebesitzer auf sie reinfallen. Meistens gilt „Platz vor Preis“ und oftmals sind Beisteller kostenlos zu haben. Je günstiger ein Pferd jedoch im Einkauf ist, desto lukrativer ist ein Weiterverkauf. Verlangt man hingegen zu viel Geld für ein Pferd mit Manko, wird es schwer, einen Abnehmer zu finden.

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