Den richtigen Ausbildungbetrieb finden

Wenn das junge Pferd erstmals einen Reiter trägt, ist das ein einschneidender Moment. In der ersten Phase des Anreitens wird der Grundstock für die spätere Ausbildung gelegt. Umso wichtiger ist die Wahl des Ausbildungsbetriebes: Wie wird mit den jungen Pferden gearbeitet, wo liegen die Schwerpunkte? RM-Autorin Andrea Zachrau hat Experten befragt, worauf bei der Grundausbildung geachtet werden sollte.

Als Anita Scheele, Araber- und Ponyzüchterin aus dem niedersächsischen Bleckwedel, ihren Araberhengst PC Amal für die Körung vorbereiten wollte, gestaltete sich die Suche nach dem passenden Ausbildungsbetrieb schwierig: „Mir war wichtig, dass er täglich auf die Weide kommt und dort auch seinen Ausgleich hat. Schließlich war es gewöhnt, den ganzen Tag draußen zu sein“, erzählt sie. Kaum ein Betrieb konnte das allerdings für einen Hengst gewährleisten. „Ich entschied mich schließlich fürs Ausbildungszentrum Luhmühlen, dort sind die Bedingungen einfach ideal.“ Sowohl für die Körvorbereitung und das damit verbundene Freispringtraining als auch zum Einreiten schickte sie den Hengst jeweils drei Monate in das Zentrum der Vielseitigkeitsreiter. „Er bekam die Zeit, die er brauchte“, sagt sie. „Hauruck-Aktionen bringen einfach nichts.“

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