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Fotos und Text: Inga Dora Meyer

02.03.2017

Fütterung: Marathon im Pferdebauch


Die Gesundheit seines Pferdes hat jeder selbst in der Hand. Sie füttern es tagtäglich selbst oder geben Anderen vor, was es zu fressen bekommt. Doch wie viel Kraftfutter ist gesund? Wann ist es genug Raufutter? Und warum sind Pferde eigentlich (fast) immer hungrig? Antworten auf Fragen rund um die Verdauung gibt Tierärztin Dr. Kathrin Irgang

Futtersuche und Fressen sind instinktive Bedürfnisse, die genetisch in unseren Pferden verankert sind. In freier Wildbahn würden sie ihre großen Körper mit stark voluminöser, aber nährstoffarmer vegetarischer Nahrung füllen und dafür nicht länger als vier bis sechs Stunden Pause am Tag einlegen. Die lange Fressdauer ist für uns Menschen nicht so leicht nachvollziehbar, da wir als Allesfresser sehr nährstoffreiche, komprimierte, wenig voluminöse Nahrung aufnehmen und verwerten. Die menschlichen "Futterzeiten" sind daher recht kurz. Man kann sich das so vorstellen: Isst ein Mensch einen Salat, muss er viel mehr von dem Grünzeug essen, um auf die gleiche Kalorienanzahl desjenigen zu kommen, der eine Pizza verdrückt. Kein Wunder, dass Forscher davon ausgehen, dass Pferde den Trieb verspüren, fast immer Nahrung aufzunehmen zu müssen. Wann der Hunger genau aufhört, ist bisher nicht eindeutig geklärt. Es wird aber vermutet, dass die Anzahl der Kau- und Schluckbewegungen ausschlaggebend sein könnte.

Stimmt die Verdauung ist das Pferd leistungsstark.

Passiert die Nahrung die Speiseröhre, befördert sie ein kräftiger Muskelschlauch in den rund 15 bis 20 Liter fassenden Magen. Dieser ist etwa so groß wie ein Wasserkanister und damit im Vergleich zur Größe des Pferdes recht klein. "Hier verweilt das Futter nur zwischen zwei und sechs Stunden. Der Magen produziert Säure, um den pH-Wert abzusenken und Keime im Futterbrei zu reduzieren. Jetzt beginnt auch die Aufspaltung von Kohlenhydraten und Eiweißen", so Irgang. Intensiv gekautes und eingespeicheltes Futter (z.B. Raufutter) ist dabei dünnflüssiger und wird besser durchmischt als ein weniger stark aufbereiteter, verdichteter Brei (z.B. Kraftfutter). "Letzteres wird schneller vom Pferd aufgenommen, aber weniger intensiv gekaut. Das heißt: Es befindet sich mehr Trockensubstanz im Magen", erläutert die Tierärztin. Die Folge sind Koliken durch Fehlgärung, Übersäuerungen und Magengeschwüre. "Probleme, die viele Sportpferde haben, denn noch immer versuchen Reiter, mehr Leistung über mehr Kraftfutter erzielen", sagt Irgang. "Ab einer bestimmten Kraftfuttermenge wirkt sich dies aber eher negativ auf das Pferd aus. Man überfrachtet die Verdauungskapazität im Dünndarm und es gelangen Kohlenhydrate unverdaut in den Dickdarm. Was passiert? Der Vierbeiner schwitzt übermäßig viel. Kraft kommt nicht nur durch Kraftfutter!"

Während die Faseranteile von Heu und Stroh fast unverdaut zum Dickdarm weitergeleitet werden, muss der Rest des Futterbreis im Dünndarm bei mittelgroßen Pferden jetzt eine Strecke von rund 25 Metern zurücklegen. "Das ist etwas länger als die kurze Seite des Dressurvierecks", veranschaulicht die Expertin. Hier findet die weitere Durchmischung und der Transport des Futterbreis statt. "Kohlenhydrate, Fette, Öle und Eiweißen - also die wesentlichen Energielieferanten - werden absorbiert. Im Dünndarm wird nun der pH-Wert wieder angehoben. Befinden sich noch Keime im Nahrungsbrei, weil dieser vielleicht durch eine hohe Kraftfuttergabe nicht so gut aufbereitet wurde, können Gas- oder Krampfkoliken ausgelöst werden." Im Dünndarm verweilt die Nahrung nun rund anderthalb Stunden. Das ist quasi ein rasanter Sprint im Vergleich zum Marathon, der gleich im Dickdarm folgt. Die Arbeit im Verdauungskanal wird übrigens durch die Schrittbewegung des Pferdes positiv beeinflusst, was das ständige Gehen auf der Weide und gleichzeitig die erhöhte Verstopfungsgefahr bei aufgestallten Tieren erklärt.

Lesen Sie den ganzen Artikel in Heft 02/2017.

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