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Mistkarre und Pferd auf der Weide
Fotos und Text: Meike Bölts

22.02.2017

Gesunder Boden – gesunde Pferde


Auch nach Jahrtausenden der Domestikation sind unsere Pferde immer noch naturverbundene Tiere, deren Organismus neben viel Frischluft und Bewegung auf die stetige Aufnahme strukturhaltiger Pflanzenfasern ausgerichtet ist. Unabdingbar für artgerechte Pferdehaltung sind daher Weideflächen mit gesundem Aufwuchs.

Grünflächen, die gleichzeitig als Nahrungsquelle, Auslauf und Lebensraum dienen, stehen meist nur begrenzt zu Verfügung. Um eine Pferdeweide dauerhaft gesund zu erhalten bedarf es deshalb einer durchdachten Bewirtschaftung - gewisse Kenntnisse über die natürlichen Vorgänge im Boden, die Entstehung von Humus und das Pflanzenwachstum sind hierbei vorteilhaft. Oft wird dem Thema Bodengesundheit zu wenig Beachtung gewidmet. Fruchtbare Böden sind jedoch Grundlage für die Ernährung von Mensch und Tier - ohne Humus kein Leben! Darüber hinaus filtern sie Regenwasser zu sauberem Trinkwasser, tragen zur Regulierung des Klimas bei und sind neben den Ozeanen der größte Kohlenstoffspeicher der Erde. Es ist besonders bedenklich, dass weltweit jährlich etwa 24 Milliarden Tonnen fruchtbarer Boden verloren gehen, dauert doch der natürliche Aufbau einer dünnen Schicht Humus Tausende von Jahren. Unerschöpflich sind unsere Böden also nicht. Als Pferdehalter kann man aber einiges dafür tun um die Humusbilanz zu verbessern.

Damit der Boden seine wichtigen Funktionen erfüllen kann, muss er lebendig sein: So befinden sich in einer Hand voll fruchtbarer Erde mehr lebende Mikroorganismen (Bakterien, Regenwürmer, Amöben, Algen, Pilze etc.) als Menschen auf der Erde. Diese Klein- und Kleinstlebewesen sorgen für den Abbau organischer Stoffe (Kot- und Pflanzenreste) und deren Umwandlung in neue Humusverbindungen - man spricht auch von Verstoffwechselung -, die schließlich den Pflanzen als nahrhafte Substanz wieder zur Verfügung stehen. Die Natur hat hier ein perfektes Kreislaufsystem geschaffen, das im steten Wechselspiel organische "Abfälle" zu neuer lebendiger Substanz umwandelt.

Neuansaaten sind notwendig, wenn beispielsweise Ackerland in Weidefläche umgewandelt werden soll. Mit einer Drillmaschine wird das Saatgut nach dem Umbruch in den Boden eingebracht. Auf die Verwendung von Herbiziden zur Unkrautbeseitigung sollte zum Schutz der Bodenorganismen (und der Pferdegesundheit!) verzichtet werden. Sobald unerwünschte Pflanzen hoch wachsen, wird die Fläche (mit hoch eingestelltem Mähwerk) gemäht, um deren Ausbreitung zu verhindern. Während der ersten ein bis zwei Jahre sollten neueingesäte Flächen nur gemäht oder von Rindern beweidet werden, da die Grasnarbe noch nicht stabil genug ist für Pferdehufe. Auch hier unterstützt die Düngung mit gut verrottetem Kompost das Bodenleben und sorgt für besseren Aufwuchs. Das tiefe Pflügen einer Fläche sollte jedoch wo immer möglich vermieden werden. Wertvoller Humus wird dabei in die Tiefe befördert, das Bodenmilieu gerät aus dem Gleichgewicht und Nährstoffe gehen verloren, woraufhin die sogenannten Hungerjahre mit schlechter Fruchtbarkeit folgen. Nachhaltiger ist es, stark beanspruchte Flächen (Dauerweiden) mittels regelmäßiger Kompostdüngung, ökologischer Bodenhilfsstoffe, Mulchen und ggf. Reparatursaaten dauerhaft in gesunde Pferdeweiden zu verwandeln.

Als Saatmischung sollten nur spezielle Mischungen für Pferdeweiden Verwendung finden, die einen rohfaserstarken Aufwuchs ergeben. Empfehlenswert sind Arten wie Knäuelgras, Lieschgras, Fuchsschwanz, Kammgras, Straußgräser oder Glatthafer, aber auch Kräuter wie Kümmel, Petersilie, Schafgarbe, Spitzwegerich, wilde Möhre, Bibernelle, gemeiner Fenchel, Wegwarte etc. Bei regionalen Händlern findet man in der Regel die Saatmischungen, die optimal an die landschaftlichen und klimatischen Bedingungen angepasst sind. Moderne Weidesaatmischungen sind im Allgemeinen für Pferde eher ungeeignet. Sie enthalten Arten wie Weidelgräser (Lolium perenne/multiflorum), Rohrschwingel (Festuca arundinacea) und Wiesenschwingel (Festuca pratensis), die die Fähigkeit haben, hohe Zuckergehalte (Fruktan) zu speichern. Diese Hochzuchtgräser wurden für den Bedarf der Intensivlandwirtschaft entwickelt, um hohe Milchleistungen bei Kühen zu erzielen. Fruktane können jedoch bei Pferden zu oben genannten Stoffwechselproblemen führen. Eine weitere Problematik dieser Gräser: Um auch auf mangelhaften Böden zu bestehen, wurden sie auf hohe Widerstandsfähigkeit gezüchtet, wozu sie in Symbiose mit Pilzen (Endophyten) leben. Die Aufnahme dieser Pilzgifte kann bei Pferden Krankheiten verursachen. In den USA beispielsweise werden Rohrschwingel und Weidelgras bereits als hoch giftig eingestuft.

Lesen Sie die ganze Geschichte in Heft 03/2017.

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